Musik: Die besten Songs 2014 – erste Jahreshälfte

Huch. Ein Artikel. Hier war in letzter Zeit eher Funkstille, aber der alten Zeiten und der tollen Musik wegen gibt es hier nochmal die besten Songs der letzten 6 Monate. Mal schauen ob noch mehr kommt.

Banks – Brain

Die amerikanische Sängerin hat in den letzten 18 Monaten einen geschmackvollen Popsong nach dem anderen veröffentlicht, Brain ist eines der Highlights. Was den Song von anderen Popsongs abhebt ist die Wut in ihrer Stimme, wenn sie mit einem allzu gefälligen Lover abrechnet.

Cam’ron & A-Trak – Dipshits (feat. Juelz Santana)

Zukunft ist Vergangenheit: Einige der führenden Köpfe der Diplomats- und Roc-a-Fella-Crew lassen es hier krachen, als ob es immer noch 2004 wäre. Und wenn Cam’ron, Just Blaze und Dame Dash auf einem Track zu finden sind, wünscht man sich nur noch der gute Jay-Z würde die alten Rivalitäten überwinden können und noch einmal mit den Jungs um den Block ziehen.

FKA Twigs – Two Weeks

[vimeo http://vimeo.com/98739750]

Die englische Sängerin hat in ihrer kurzen Kariere schon einige beeindruckende Songs veröffentlicht, aber Two Weeks übertrifft alles. Die erste Single ihres demnächst erscheinenden Debütalbums ist druckvoll, mitreißend und sexy.

How To Dress Well – Words I Don’t Remember

Tom Krell hat einen Master in Philosophie, schreibt an seiner Dissertation über Nihilismus in der deutschen Philosophie im 18. und 19. Jahrhundert und veröffentlicht dazu Alben unter dem Pseudonym How To Dress Well. Und der Kopf eines Philosophen, das Herz eines Liebenden und eine Stimme wie Justin Timberlake ergeben hier zusammen ein wunderbares, unkitschiges Liebeslied.

Jessie Ware – Tough Love

Der Verlobte der englischen Sängerin hat es nicht leicht, denn seine Angebetete ist mittlerweile weltweit erfolgreich und entsprechend oft unterwegs. Ihm widmet sie Tough Love, den ersten Ausblick auf ihr in diesem Jahr erscheinendes zweites Album.

Markus Wiebusch – Nur einmal rächen

Nachdem Kettcar auf dem letzten Album etwas zu sehr in der eigenen Komfort-Zone gefangen war, versucht es Sänger und Texter Marcus Wiebusch auf Solopfaden. Hier erzählt er zu beschwingter Musik die Geschichte eines leicht getriebenen Jungmillionärs.

Ought – Habit

Lou Reed ist tot, aber sein musikalisches Erbe lebt weiter. Hier lassen ihn ein paar Jungs aus Montréal, die eindeutig alle Velvet Underground-Platten gehört haben, wieder auferstehen.

ScHoolboy Q – Man Of The Year

Der Rapper feiert hier auf einem tollen Beat mit Chromatics-Sample vor allem sich selbst. Wer aber über die etwas oberflächigen Lyrics hinwegsehen kann, ist auch auf der Party eingeladen.

Todd Terje – Johnny And Mary (feat. Bryan Ferry)

Der norwegische Produzent holte sich für einen Track seines ersten Album die Musiklegende Bryan Ferry ins Boot. Zusammen covern sie Robert Palmers 80er-Hit so, wie ein Cover sein sollte: Respektvoll und doch ganz anders als das Original.

Vic Mensa – Down On My Luck

Vic Mensa ist ein entspannter Rapper aus Chicago ohne Berührungsängste zum Pop. Down On My Luck klingt aber eher nach England und elektronischer Musik statt USA und Hip-Hop.

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