Musik: Die besten Songs 2012 – zweite Jahreshälfte

Das war’s dann bald mit 2012. Musikalisch eher ein ereignisloses Jahr, keine neuen Trends und wenig überzeugende Newcomer. Trotzdem wurde wieder viel gute Musik gemacht. Hier sind die besten Tracks der zweiten Jahreshälfte:

Aaliyah Drake Enough Said

Aaliyah – Enough Said
Drake ist einer der größten Fans Aaliyahs, und da er nach zwei US-Nummer-1-Alben auch sehr reich ist, hat er sich die Rechte an bisher unveröffentlichten Aufnahmen der 2001 viel zu früh verstorbenen RnB-Sängerin gesichert und zusammen mit seinem Hausproduzenten Noah „40“ Shebib einen Track daraus gebastelt. Drakes eigener Rap darauf ist nicht gerade einer seiner besten, zum Glück gibt es auch eine Version ohne ihn.

Bloc Party Four

Bloc Party – The Healing
Mit Bloc Partys Comeback-Album Four bin ich nicht wirklich warm geworden, aber einige gute Songs sind darauf. Der beste ist The Healing, eine von Frontmann Kele Okereke schön gesungene Ballade.

Jeremih Late Nights

Jeremih – 773 Love [DOWNLOAD]
Der amerikanische Rnb-Sänger Jeremih versuchte mit dem kostenlosen und größtenteils gelungenen Mixtape Late Nights With Jeremih, seine etwas ins Stocken gekommene Karriere wieder anzukurbeln. Highlight 773 Love ist Balzgesang auf einem modern-minimalistischen Beat.

Jessie Ware Devotion

Jessie Ware – Something Inside
Die Engländerin Jessie Ware veröffentlichte im Sommer ihr Debütalbum Devotion, eine Platte voll mit wunderschönen Pop. Der letzte Song ist der Beste: Eine tolle, warme Ballade mit großartigem Gesang.

Kavinsky Roadgame

Kavinsky – Protovision
Der Franzose Kavinsky veröffentlicht nicht viel Musik, gerade mal zwei EPs und eine Single in den letzten sechs Jahren. Aber die waren voll mit perfekter elektronischer Musik, inspiriert von 80er-Serien-Soundtracks und schnellen Autos. 2013 soll sein Debütalbum Outrun erscheinen, die erste Single ist Protovision. Perfekte Musik, um mit dem Ferrari durch die 80er zu fahren und sich Verfolgungsjagden mit der Polizei zu liefern.

No Ceremony Feelsolow

No Ceremony – Feelsolow
No Ceremony kommen aus England und verraten sonst nicht sehr viel über sich. Aber sie machen gute, düstere Musik. Feelsolow ist ein trostlose Ballade auf einem mitreißenden Beat.
Sehr gelungen ist auch der Remix des Berliner DJs Theatre Of Delays.

Pandr Eyez Again And Again

Pandr Eyez – Again And Again [DOWNLOAD]
Pandr Eyez fielen mir zuerst im Sommer 2011 mit dem schönen Little Bit und der folgenden EP auf. 2012 veröffentlichte das englisch-amerikanische Duo nur diese Single: Perfekter Pop auf einem hektischen Beat. Besonders schön, wenn man jemanden hat, den man immer und immer wieder sehen will.

Solange Losing You

Solange – Losing You
Nachdem ihre ersten Versuche für eine eigene Karriere nicht sonderlich erfolgreich waren, lebt Beyoncés kleine Schwester mittlerweile in der Hipstermetropole Williamsburg in Brooklyn und nimmt Songs mit dem Blood Orange-Sänger Dev Hynes auf. Auf der Leadsingle ihrer Comeback-EP True klingt sie, als wäre sie eher mit der 80er-Madonna verwandt.
Großartig ist auch der Cyril Hahn-Remix.

The Weeknd Trilogy

The Weeknd – Till Dawn (Here Comes The Sun)
Zur Feier der kommerziellen Wiederveröffentlichung seiner letztjährigen Mixtape-Trilogie nahm Abel Tesfaye aka The Weeknd drei neue Songs auf, die jeweils als Bonustrack an die einzelnen Werke gehaftet wurden. Die ersten Beiden sind eher überflüssig, aber das pompöse Till Dawn ist ein würdiger Abschluss eines der spannendsten Projekte der letzten Jahre.

The xx Coexist

The xx – Angels
Der beste Song des Jahres erzählt mit einfachen, aber effektiven Lyrics, wie zwei Liebende die Phase des Verknalltseins hinter sich lassen und eine ernsthafte Beziehung eingehen wollen. Dazu gibt es wie gewohnt minimalistische, aber wundervolle Musik und den tollen Gesang von Romy Madley Croft.

Hier geht’s zu den besten Songs der ersten Jahreshälfte.

Eine Antwort

  1. […] Croft und besonders Oliver Sim, der sich als Sänger noch einmal gesteigert hat. Angels ist der beste Song des Jahres, aber auch der Rest der Platte […]

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