Musik: Jamie Woon – Ladyluck

Jamie Woon Mirrorwriting

Das Wunderbare an elektronischer Musik ist, dass dieses noch relativ junge Genre immer weiter entwickelt wird. Während sich z.B. Rockmusik von einer Retrowelle zur nächsten hangelt, finden neue kreative Köpfe immer wieder andere Wege, mit Computern und Keyboards neue Musik zu machen. Aktuell gibt es die Bewegung weg von den kalt-mechanischen, die 00er-Jahre dominierenden Beats hin zu einem organischen, R’n’B und Soul-beeinflussten Sound. Plötzlich fangen Electro-Frickler wie James Blake und Baths zu singen an, oder man sampelt alte Soulklassiker wie bei Teengirl Fantasy oder Hard Mix.
In diesem Umfeld steht Jamie Woon kurz vor seinem Durchbruch. Er ist vor allem ein exzellenter Sänger, produziert aber die meisten seiner Tracks auch selbst. Schon seine erste Single, Wayfaring Stranger von 2006, zeigte wohin es gehen soll: Eine variantenreiche, warme Stimme auf dezenten elektronischen Beats. Im April erscheint nun sein Debütalbum Mirrorwriting. Hatte die erste Vorab-Single Night Air noch viel vom düsteren Sound ihres Co-Produzenten, dem Dubstep-Helden Burial, ist Lady Luck ein zugänglicher, fast sommerlicher Popsong. Und dass Jamie Woon wirklich singen kann, beweist auch diese tolle Acapella-Version.

[vimeo http://www.vimeo.com/21147877]

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