Archive for Februar 2011

Street Art: Stattbad Wedding
27. Februar 2011

Street Art Berlin

Das Stattbad (ja, mit tt) ist ein Ausstellungraum für junge Künstler im ehemaligen Stadtbad Wedding in der Gerichtsstraße. Und seine Fassade ist ein Ausstellungsraum für Street-Art-Künstler wie Alias, MTO oder der Franzose Mimi The Clown.

Street Art Berlin
Street Art Berlin

Musik: Foster The People – Houdini / Pumped Up Kicks
27. Februar 2011

Foster The People EP

Über die Großartigkeit der beiden Foster The People-Songs Pumped Up Kicks und Helena Beat hatte ich hier schon geschrieben, aber auch der dritte Song auf der Foster The People EP verlangt nach Lobpreisung. Ein kleiner, perfekter Popsong, tanzbar und eingängig. Nur die MGMT-Vergleiche werden sie so nicht loswerden, aber wenn sie die Durchschnittsqualität ihres Outputs so hochhalten, sind sie bald der offizielle Nachfolger des Duos aus New York. Hören kann man den Song bei Soundcloud.

Und für die Single Pumped Up Kicks gibt es mittlerweile ein kalifornisch-entspanntes Video. Sieht ein bisschen nach Boygroup aus.

[vimeo http://www.vimeo.com/19529550]

Street Art: This Is An Advert
20. Februar 2011

Street Art Berlin

Eine Werbung für einen Druck im selben Design. Der englische Street-Art-Künstler Dave The Chimp scheint ein ziemlicher Witzbold zu sein. Gefunden am Maybachufer.

Musik: Cut Copy – Need You Now
18. Februar 2011

cut copy zonoscope

Für Fans des gepflegten Popsongs sind die vier Australier von Cut Copy seit ihrem 2008er-Albums In Ghost Colours Helden, Songs wie Hearts On Fire oder Out There On The Ice zählen zu den Sternstunden des Electropops der letzten Jahre. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an den Nachfolger Zonoscope, und zumindest der Opener und erste Single Need You Now erfüllt diese. Baute die Albumversion noch langsam auf, um erst nach vier Minuten den musikalischen und emotionalen Höhepunkt zu erreichen, ist der Singlemix deutlich kürzer, lässt aber den Kern des Songs intakt: Den gefühlsbetonten, sich immer weiter steigernden Vortrag von Sänger Dan Whitford. Dazu gibt es ein sportlich-dadaistisches Videowelches ich hier leider nicht einbetten darf.

Street Art: Beauty Of Neukölln
13. Februar 2011

Street Art Berlin

Diese Dame steht etwas unpassend gekleidet am kalten Maybachufer und träumt von Flugzeugen, die sie in wärmere Gefilde bringen.

Street Art: Crazy In Love
5. Februar 2011

Street Art Berlin

Diese romantisch-kitschige (und sicherlich auch etwas ironische) Liebeserklärung findet man unter den Yorckbrücken.

Detail:

Street Art Berlin

Street Art: Beyond Good and Evil
4. Februar 2011

Art Berlin

Gut, die Kategorie stimmt nicht ganz, die Ausstellung Beyond Good And Evil ist nicht auf der Straße, sondern in der West Berlin Gallery im Wedding (Brunnenstraße 56, U8 Bernauer Straße). Es sind aber mehrere Street Art Künstler vertreten, Alias und Prost sind die Bekanntestesten.
Die Ausstellung ist nicht sehr groß, aber die Kunstwerke sind von hoher Qualität. Heute Mittag war eher wenig los, und so war ich der einzige Gast und somit allein mit zwei charmanten Französinnen, die gerade die Reste der gestrigen Vernissage vom Boden wischten und froh waren, sich dabei über Kunst unterhalten zu können.

Street Art Berlin

Das Bild ganz oben heißt „You Need Me“ und ist von dem Italiener Giacomo Spazio, das darunter ist „Banker Behind Bars“ von Prost, ganz unten „African Boy“ von Alias. Wer sich eines der Stücke ins Wohnzimmer hängen will, kann auch im Onlineshop der West Berlin Gallery vorbei schauen. Ist aber eher nichts für den schmaleren Geldbeutel.

Street Art Berlin

Musik: James Blake – The Wilhelm Scream
3. Februar 2011

Ich will jetzt nicht jeden Song von James Blakes morgen erscheinenden Debütalbum einzeln vorstellen, aber die zweite Single „The Wilhelm Scream“ bedarf mindestens soviel Beachtung wie der UK-Top40-Hit Limit To Your Love. Es ist bemerkenswert, wie gekonnt der erst 21jährige Blake Bass, Beats, Piano und seine großartige Stimme zu einem großem Song zusammenfügt, der zwar sehr experimentell ist, aber trotzdem warm und vertraut klingt.
James Blake hat kürzlich bei Universal unterschrieben und da die anscheinend nicht wollen, dass ich kostenlose Werbung für ihr Produkt mache (und mich WordPress nur Youtube-Videos einbinden lässt), kann ich das offizielle Video hier nicht zeigen. Stattdessen gibt es eine großartige Live-Version für die BBC.

Der Music Ninja hat einen Download.

Update: WordPress erlaubt mittlerweile doch, Vimeo-Videos einzubinden:

[vimeo http://www.vimeo.com/19445868]

Street Art: Alias
2. Februar 2011

Alias Street Art Berlin

Alias ist einer der aktivsten und bekanntesten Berliner Street-Art-Künstler. Es ist beinahe unmöglich, sich durch Kreuzberg oder Friedrichshain zu bewegen, ohne auf eines seiner Werke zu treffen. Seine Rebel Kids hatte ich schon vorgestellt, hier gibt es ein paar andere Werke. Auf seiner Myspace– und Facebook-Seite gibt es weitere Bilder zu bestaunen.

Alias Street Art Berlin

Alias ist auch Teil der Beyond Good & Evil-Ausstellung in der West Berlin Gallery, die noch bis zum 26.2. läuft (Brunnenstraße 56, U Bernauer Straße)

Alias Street Art Berlin

Helden: John Barry (1933 – 2011)
1. Februar 2011

From Russia with Love James Bond John Barry

Am Sonntag verstarb der englische Filmkomponist John Barry im Alter von 77 Jahren. Barry war vor allem für den Soundtrack der James Bond-Reihe bekannt, von From Russia With Love im Jahre 1963 bis zu The Living Daylights 1987 war er für den Score der Reihe verantwortlich. Er prägte den coolen Sound der Serie, der sicher auch stark zum Erfolg des Geheimagenten beitrug, wie auch die von ihm geschriebenen Titelsongs wie Goldfinger oder A View To A Kill. Nur das berühmteste Stück Musik der Filmserie, das James Bond Theme, stammte nicht aus seiner Feder, er war aber bereits an der Entstehung beteilgt.
Barrys Arbeit beeinflusste Generationen von Soundtrack-Komponisten, und in den 90ern gab es eine Reihe von Electronic-Künstlern, die ihn als Einfluss zählten und die Musik durch Samples, Coverversionen und Remixe aktualisierten. Aber eigentlich will man die Stücke so hören, wie sie in den 60ern und 70ern aufgenommen wurden, so großartig orchestriert und gesungen wie Diamonds Are Forever:

Und da er das originale Theme nicht geschrieben hatte, schuf er einfach ein eigenes, besseres: