Archive for Dezember 2010

Musik: Adele – Rolling In The Deep
29. Dezember 2010

Adele Rolling In The Deep

Da habe ich wohl meine Beste Songs des Jahres-Liste etwas zu früh veröffentlicht, so ist dieser großartige Popsong leider durchgerutscht. Die Engländerin Adele Laurie Blue Adkins hatte schon vor zwei Jahren einigen Erfolg mit Songs wie Hometown Glory oder Chasing Pavements, Anfang 2011 erscheint ihr neues Album „21“. Und die Leadsingle ist sehr vielversprechend: Nach einem ruhigen Beginn entwickelt sich schnell ein mitreißendes Lied, dass stark von alten Blues-Stampfern beeinflusst ist und eigentlich viel zu reif für die 22-Jährige klingt. Aber vielleicht liegt es auch am Co-Autor des Songs,  dem Überproduzenten Paul Epworth.

Jamie XX von The XX hat einen interessanten Remix gebastelt.

Musik: Gorillaz – The Fall / jj – Kills
25. Dezember 2010

gorillaz the fall

Weihnachtszeit ist Geschenkezeit, und unsere Lieblingsbands haben uns ganze kostenlose Alben unter den Weihnachtsbaum gelegt. „The Fall“ entstand während der Nordamerika-Tour der Gorillaz auf Damon Albarns iPad. Seit heute kann man es sich auf der Gorillaz-Website anhören, wenn man seine eMail-Adresse und ein paar weitere persönliche Daten hinterlässt. Zum freien Download steht es offiziell leider nur den Mitgliedern des Fanclubs zur Verfügung, es ist mittlerweile aber schon auf diversen anderen Verbreitungswegen zu finden. The Fall funktioniert als eine Art Tour-Tagebuch von Damon Albarn und hat für ein Gorillaz-Album extrem wenig Gäste. Eine Art Video gibt es für den Opener Phoner To Arizona:

jj Kills
Bereits gestern erschien „Kills“ (oder „jj Fucking Kills“, wie es ursprünglich heißen sollte), ein Mixtape der schwedischen Popband jj. Sie verstehen den Begriff des Mixtapes wie im Rap, d.h. dass sie auf fremden Beats, z.B. von Dr. Dre, M.I.A. oder Kanye West eigene Texte singen. Die im November erschiene Single Let Them, ein T.I.-Cover, findet sich hier in leicht veränderter Version als „Kill Them“ wieder. Der beste Song ist Pressure Is A Privilege, eine Art Vorschlag, wie Dr. Dre die Songskizze Under Pressure mit Jay-Z  beenden könnte. Hier geht’s zum Download.

Musik: Die 10 besten Alben des Jahres 2010
22. Dezember 2010

Hier sind sie: Die zehn besten Alben des Jahres 2010. Ohne eigentlich sichere Kandidaten wie Massive Attack und LCD Soundsystem, die die hohen Erwartungen enttäuschen. Dafür mit einer gesunden Mischung aus alten Helden und erfrischenden Debütanten.

Sir Lucious Left FootBig Boi – Sir Lucious Left Foot: The Son Of Chico Dusty
Auf das längst überfällige Solodebüt der besseren Hälfte von Outkast musste man lange warten, da sein langjähriges Label Arista sich weigerte, das Album zu veröffentlichen, es wäre angeblich nicht kommerziell genug. Big Boi ging dann weiter zu Def Jam, durfte aber die Duette mit Outkast-Partner André 3000 nicht mit auf die Platte packen. So fehlen Songs wie das großartige Lookin For Ya, aber auch auf dem Rest gibt der Altmeister auf großartigen Beats den Kids Lektionen in Flow und Charisma:

Shutterbugg (feat. Cutty)
Night Night (feat. B.o.B & Joi)
Shine Blockas (feat. Gucci Mane)

Caribou SwimCaribou – Swim
Caribou aka Daniel Snaith ist promovierter Mathematiker und macht sehr organisierte, aber trotzdem organische Musik. Bisher war er eher für verkopften Pop bekannt. Sein im Frühjahr erschienenes Album Swim ist aber elektronisch, die komplexen Beats sind mitreißend und manchmal sogar tanzbar. Was es aber von anderen Dance-Alben abhebt sind die Lyrics: Mit schöner Stimme vorgetragene erwachsene Geschichten über Beziehungen und ihre Enden. Das großartige Sun hatte ich schon vorgestellt, hier kommen noch drei andere Anspieltipps:

Odessa (Download)
Leave House
Jamelia (feat. Luke Lalonde)

ceo – White Magic
Das Solodebüt des Tough Alliance-Sängers und Sincerely Yours-Labelbosses ist mit seinen 28 Minuten Laufzeit zwar eher eine EP als ein volles Album, aber in den 8 Tracks der Scheibe steckt eine unfassbare Kreativität. Techno, Indie, Chillwave und Pop fügen sich zu einem funktionierenden, gutgelaunten Ganzen zusammen.

Illuminata
White Magic
Come With Me (Download)

Crystal Castles 2010

Crystal Castles – Crystal Castles 2010
Den selbstbenannten Zweitling der kanadischen Radaubruder und -schwester sollte man nicht mit dem ebenfalls selbstbetitelten Debütalbum von 2008 verwechseln. War das erste Werk noch größtenteils ein Sammlung von vorher veröffentlichten Singles und B-Seiten, haben die Beiden diesmal ein komplettes Album aufgenommen. Dazu entwickelten sie den Sound der wenigen, aber absolut genialen neuen Tracks ihres Debüts weiter und schufen ein in sich schlüssiges Werk, dass die Energie und Aggression ihrer Live-Shows mit ruhigen, entspannten Momenten verbindet.

Celestica
Baptism
Year Of Silence

Germany Germany RadiowaveGermany Germany – Radiowave
Germany Germany kommt selbstverständlich nicht aus Deutschland, sondern ist das Projekt des Kanadiers Drew Harris. Dieser ist erst seit Anfang des Jahres unter dem Namen unterwegs, hat aber schon eine Menge kreativen Output fabriziert. Das erste kommerzielle Album schwankt zwischen Tanzbarkeit, 80er-Pop und entspannten elektronischen Sounds.

River (Download)
Moon

I Can’t Be

Gorillaz Plastic BeachGorillaz – Plastic Beach
Das neue Album der Gorillaz ist leider nicht so überragend wie der Vorgänger Demon Days, dafür fehlt ein wenig die Tiefe und ein herrlich bescheuerter Sommerhit wie Dare. Aber trotzdem sind die Gorillaz immer noch der lebendeanimierte Beweis, dass massentaugliche Popmusik nicht dumm sein muss.
Die Armada an Gaststars und die Zitate aus ziemlich jedem Popgenre seit den 60ern hätte einem schlechten Produzenten völlig aus dem Ruder laufen können, aber Damon Albarn fügt es mühelos zu einem funktionierenden Ganzen zusammen. Und als Bonus gab es dazu noch das beste Konzert des Jahres.

Empire Ants (feat. Little Dragon)
On Melancholy Hill
Sweepstakes (feat. Mos Def & Hypnotic Brass Ensemble)

Janelle Monáe The ArchAndroidJanelle Monáe – The ArchAndroid (Suites II And III)
Janelle Monáe stammt aus dem Outkast-Umfeld und verfolgt wie diese einen sehr progressiven Umgang mit HipHop und R&B. Sie mischt diese Musik mit Soul, Pop und Filmmusik, und schuf so das wahrscheinlich erste R&B-Konzeptalbum.
The ArchAndoid führt die Geschichte ihrer ersten EP The Chase fort und erzählt von den weiteren Erlebnisses des Androids Cindi Mayweather, die sich in einen Menschen verliebt und deshalb in einer futuristischen Welt vor dem Gesetz fliehen muss. Das Album bietet 70 Minuten voller großartiger musikalischer und lyrischer Ideen, bleibt aber trotz des Konzepts und der teilweise hochkulturellen Einflüsse immer zugänglich, denn die meisten Songs funktionieren auch ohne den Kontext. Cold War gehört zu den besten Songs des Jahres, und auch der Rest überzeugt:

Dance Or Die (feat. Saul Williams)
Wondaland
Make The Bus (feat. Of Montreal)

Robyn Bodytalk Pt. 1Robyn – Body Talk (Pt. 1)
Robyns Body Talk-Triologie war eines der spannensten Musikprojekte des Jahres. Die schwedische Sängerin veröffentlichte 2010 drei Mini-Alben mit ingesamt 19 neuen Songs. Leider war am Ende ein wenig die Luft raus, und so bleibt der erste Teil der Beste. Er überzeugt mit den breitgefächertsten Einflüssen und den besten Popsongs. Und es gibt immer noch keine andere Sängerin, die so sicher Tanzbarkeit und ehrliche Gefühle verbinden kann.

Dancing On My Own
Cry When You Get Older
Dancehall Queen

Salem King NightSalem – King Night
Salem klingen wie nichts, was vorher da war, die Band aus Michigan hat einen komplett eigenen Sound entwickelt. Bisher machten sie mit ein paar EPs und Remixen von Rap-Songs auf sich aufmerksam, 2010 erschien dann ihr Debütalbum King Night. Der Opener und Titeltrack klingt wie der Soundtrack zum Armageddon, komplett mit Engelschören und Bässen direkt aus der Hölle. Andere Songs beinhalten heruntergepitchte Rhymes ihres Rappers Jack Donoghue oder die wunderschönen, aber kaum verständlichen Vocals der Sängerin Heather Marlatt. Dazu spielt Produzent John Holland die Synthies und dreht die Regler auf Anschlag. Sicherlich Musik, die nicht jedem gefällt, aber dafür auch Musik, die nicht einfach die erfolgreichsten Bands der Vorwoche kopiert.

King Night (Download)
Tair
Redlights

Zola Jesus Stridulum IIZola Jesus – Stridulum II
Zola Jesus ist die 21jährige Amerikanerin Nika Roza Danilova. Sie verbindet düsteren, an Siouxsie And The Banshees erinnernden Gesang mit moderner Produktionstechnik und gilt damit als die Frontfrau einer neuen Gothic-Bewegung. Dunkle, fast wie Orgeln klingende Synthieflächen treffen auf passioniert vorgetragene Texte über Liebe und Verlangen. Die ersten sechs Songs erschienen in den USA als Stridulum EP, für den europäischen Markt wurde die Platte um drei großartige Songs ergänzt und als Stridulum II veröffentlicht. Musik für die Nacht.

Night (Download)
Stridulum
Lightsick

Street Art: Peace Angel
21. Dezember 2010

Street Art Berlin

Ich bin mir nicht sicher, ob das Sabotieren von Nuklearsilos so eine gute Idee ist. Aber dieses Plakat ist ein kreativer Protest gegen Laufzeitverlängerung und/oder Atomwaffen. Gefunden unter der Warschauer Brücke.

Musik: James Blake – Limit To Your Love
20. Dezember 2010

Selten so eine gute Coverversion gehört! Der 22-jährige Engländer James Blake machte bisher mit einigen Elektronik-Basteleien auf sich aufmerksam: 2009 erschien die Single Air & Lack Thereof; 2010 folgten drei EPs, The Bells Sketch, CMYK und Klavierwerke. Alle gefüllt mit genialer, aber doch sehr experimenteller und manchmal anstrengender Musik. Auch wenn „Klavierwerke“ schon eine Veränderung in seinem Sound andeutete, ist ist seine neue Single, Vorbote des im Februar erscheinenden Debütalbums, total überraschend. Seine Version des großartigen Feist-Songs beginnt als reine Pianoballade, getragen von der unerwartet schönen Stimme des Londoners. Aber damit man nicht vergisst, das man es hier eigentlich mit einem Elektronik-Frickler zu tun hat, setzt nach einer Minute der Beat und ein Bass ein, der meinen Subwoofer an seine Belastungsgrenzen bringt. Mit dem Song landete James Blake sogar in den britischen Charts. Haben echt einen guten Geschmack, diese Briten.

Musik: Die 10 besten Songs 2010 – zweite Jahreshälfte
12. Dezember 2010

Headphones

Huch, schon wieder 6 Monate um. Hier die besten Songs des zweiten Halbjahres 2010:

Arcade Fire – Ready To Start
Mit Arcade Fire bin ich bisher noch nicht wirklich warm geworden, und auch auf ihrem neuen Album „The Suburbs“ gefallen mir nur einige Songs. Dieser dafür sehr: Die Single „Ready To Start“ ist ein gradliniger Rocker, eingängig und sogar tanzbar. Und ein Song, dessen Lyrics so angenehm an die Smiths erinnern, muss gut sein.

Clare Maguire – Ain’t Nobody (Breakage Remix)
Die beste Basslinie des Jahres stammt von dem Briten James Boyle aka Breakage.  Dieser kommt aus dem Dubstep, hat aber keine Berührungsängste mit Pop und verwandelt so die Powerballade Ain’t Nobody der Newcomerin Clare Maguire in ein Meer aus Bass und Synthies. Subwoofer aufdrehen und laut hören! (Download)

Crystal Castles – Not In Love (Single Version feat. Robert Smith)
Für die Veröffentlichung als Single nehmen Crystal Castles ihr Platinum BlondeCover noch einmal auf und verpflichten den Cure-Sänger Robert Smith für die Vocals. Heraus kommt ein großer Musikmoment zwischen Pop und Techno. (Download)

Glasser – Mirrorage
Glasser ist die amerikanische Sängerin Cameron Mesirow, die in diesem Jahr ihr Debütalbum Ring veröffentlicht hat. Die Single Mirrorage basiert auf einem komplexen Elektrobeat, der selbst als Instrumental noch extrem spannend wär.  Dazu singt sie zwar mit recht dünner Stimme, aber trotzdem ausdrucksstark über Vertrauen.

Janelle Monáe – Cold War
Über die Großartigkeit von Janelle Monáes Debütalbum „The ArchAndroid“ werde ich hier demnächst noch etwas schreiben. Hört bis dahin diesen fabelhaften Song!

Kanye West – Power
Kanye West mag ein unsymphatisches Großmaul mit übersteigertem Ego sein, ein exzellenter Produzent mit einem großartigen Gespür für Samples ist er trotzdem.  Und so bastelt er sich aus King Crimson, Afrojazz und seltsamer Afro-Disco-Musik die Hymne seines neuen Albums „My Beautiful Dark Twisted Fantasy“.

Norman Palm – Easy
Norman Palm lebt in Berlin und fiel mir 2007 zum ersten Mal mit seinem tollen Akustik-Cover von Boys Don’t Cry auf, das dem 1000fach gehörten Song noch neue Facetten abrang. Auch sonst gehört er eher in die traurige-Männer-mit-Gitarre-Kategorie, auch auf großen Teilen seines 2010er-Albums „Shore To Shore“. Dieser Song aber ist feinster Elektropop, mit treibenden Beat und vorsichtig optimistischem Text.

Robyn – U Should Know Better (feat. Snoop Dogg)
Der unterhaltsamste Song des Jahres kommt von der großartigen Robyn und dem HipHop-Altmeister Snoop Dogg. Relativ sinnfrei erzählen sich die Beiden auf einem mitreißenden Beat von ihren Reisen rund um die Welt und ihren Erlebnissen dabei. Und das man sich besser nicht mit ihnen anlegen sollte. Das sollte aber jedem auch schon vorher klar gewesen sein.

These New Puritans – Hologram
Falls jemand tatsächlich die neuen Muse sucht, wird er wahrscheinlich auf dem Album „Hidden“ der These New Puritans aus Essex fündig. Völlig übertriebene Siebenminüter mit Orchester und Chor, dafür ohne Ideen und Sinn, die dann als Pop meets Hochkultur verkauft werden. Was eine angenehme Abwechslung bietet da die dritte Single „Hologram“: ein kleiner, feiner Popsong, auf das Wesentliche reduziert. Nur das Video hat eindeutig zuviel Pathos.

Wir sind Helden – Bring mich nach Hause
Auch wenn das aktuelle Helden-Album sicher nicht jedermanns Erwartungen erfüllt hat und ihm auch die Hits fehlen, gute Songs können die vier Wahlberliner immer noch schreiben. Dieser ist das Highlight der Platte: Judith Holofernes klingt hier so verletztlich wie selten, während Piano und Keyboard eine wunderschön melancholische Melodie spielen.

Hier geht’s zu den 10 besten Songs des ersten Halbjahrs.

Stadt: Altes Bahngelände an der Yorckstraße
12. Dezember 2010

Berlin Yorckstraße

Nachdem mich beim letzten Mal auf dem alten Bahngelände zwischen Monumentenbrücke und Yorckstraße leider mein Akku im Stich gelassen hatte, gibt es jetzt neue Fotos von der beinahe unberührten Winterlandschaft zwischen stillgelegten Bahngleisen und zerfallenden Bahngebäuden.

Berlin Yorckstraße

Besonders die Yorckbrücken, ein Ensemble von noch 33 Eisenbahnbrücken über der Yorckstraße, sind sehr interessant. Die meisten von ihnen werden seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt und sind deshalb völlig zugewachsen. Da sie denkmalgeschützt sind, müssen sie in das Parkkonzept eingebunden werden.

Berlin Yorckstraße

Musik: Young Galaxy – Cover Your Tracks
11. Dezember 2010

Young GalaxyAls zweiter Teil des Programms Popmusik gegen Winter gibt es heute einen Song der kanadischen Band Young Galaxy. Diese begannen einst als Indie-Rockband auf Arts&Craft, dem Label der Broken Social Scene. Mittlerweile haben sie einen elektronischeren Sound und 2009 ihren Song Queen Drum von Henning Fürst von der Tough Alliance remixen lassen. Das Resultat hat der Band anscheinend so gut gefallen, dass sie ihr neues, im Februar 2011 erscheinendes Album von einem anderen Göteborger produziert wurde, Dan Lissvik. Der erste Teaser „Cover Your Tracks“ ist ein schönes, verträumtes Lied, stark beeinflusst vom Balearic Pop der beiden Schweden.

Bei Off The Radar gibt’s einen Download.

Stadt: Bahngelände an der Monumentenbrücke
4. Dezember 2010

Berlin
So schnell kann es gehen: Vor drei Wochen war noch Herbst, jetzt ist tiefster Winter. Und während der Schnee auf den Straßen schon schwarz oder geräumt ist, liegt er hier auf dem alten Bahngelände zwischen Monumentenbrücke und Yorckstraße noch beinahe unberührt zwischen zugewachsenen Schienen und alten Ruinen. Aber lange wird es dieses Idyll nicht mehr geben, die Planungen für den Gleisdreieck-Park sehen vor, auch dieses Gelände zu erschließen.

Berlin

Berlin

 

Musik: Shy FX – Raver
3. Dezember 2010

Gegen die Winterkälte hilft Party-Musik mit Videos voller schöner, gutgelaunter Menschen. Shy FX war einer der Pioniere des Jungle Anfang der 90er in England und ist dem Sounds im Großen und Ganzen treu geblieben. Auf seiner neuen Single featured er unter Anderen den Londoner Rapper Kano. Der macht das, was er am Besten kann: Hektische Raps auf hektischen Beats wie bei seiner Durchbruch-Single Reload It. Und in dem Video läuft echt alles rum, was in der englischen Breakbeat- und Dubszene Rang und Namen hat.