Archive for November 2010

Musik: Arcade Fire – The Suburbs
29. November 2010

Passend zum neuen Album der kanadischen Band Arcade Fire hat der großartige Video– und Filmregisseur Spike Jonze den Kurzfilm „Scenes From The Suburbs“ gedreht, aus dem Auschnitte das Video zum musikalisch entspannten Opener bilden. Schönes Lied, sehr interessanter Clip.

Street Art: Nosferatu
25. November 2010

Street Art Berlin

Irgendein Idiot hat drüber getaggt, aber es ist tatsächlich Nosferatu mit einem I♥U-Shirt. Gefunden am Besarinplatz.

Street Art: Schräge Vögel
22. November 2010

Diese exotischen Vögel leben in Hauseingängen und auf Rolläden im Erdgeschoss. Der obere Vogel vegetiert in der Kreuzbergstraße und gehört zu dieser Serie, der untere hat seinen natürlichen Lebensraum in der Niederbarnimstraße.

 

Musik: jj – Let Them
21. November 2010

jj let themDas eine elegante Popband wie jj vom Sincerely Yours-Label sich mit vielen Hatern herumschlagen muss, ist eher unwahrscheinlich, sind ihre Songs zwar wunderschön, aber meistens eher harmlos. Allerdings haben die Schweden schon immer keinen Hehl aus ihrer Vorliebe für amerikanischen Mainstream-Rap gemacht. Schon ihre erste B-Seite war ein T.I.-Cover, ihr Durchbruch war Ecstasy,  das quasi ein Lil Wayne-Cover ist. Lil Wayne war auch wieder die Vorlage für My Life, der Opener ihres Albums  jj n° 3. Jetzt ist wieder T.I. an der Reihe, genauer sein Song Let Them Talk. Und wieder ist es ein Ereignis, diese agressiven Texte so entspannt vorgetragen zu bekommen, noch nie so ein charmantes „Fuck all you Ho’s“ gehört.
Hier gibt es „Let Them“ zum Probehören, auf der Website des Labels zum kostenlosen Download.

Und als Bonus gibt es noch das neue Video für den Song „You Know“:

Stadt: Herbst
15. November 2010

Berlin Herbst Viktoriapark

So endet mein Jahreszyklus aus dem Viktoriapark: Nach Winter, Frühling und Sommer nun ein paar Herbstimpressionen aus der schönsten Grünanlage Berlins.

Kreuzberg Berlin

Kreuzberg Berlin

Dinosaurier auf Hochrad
9. November 2010

Street Art Berlin

Äh, ja. Ein Dinosaurier. Auf einem Hochrad. In der Kreuzbergstraße. Verrückt.

Stadt, Street Art: Kino Intimes
7. November 2010

Street Art Berlin

Das Kino Intimes in der Niederbarnimstraße ist ein Vertreter der in Berlin zum Glück noch sehr weit verbreiteten Arthouse- oder Programmkinos, die für etwas Abwechslung vom Multiplex-Einheitsbrei sorgen. Und ganz nebenbei ist es zu einer sich ständig erneuernden Street-Art-Galerie geworden.

Street Art Berlin

Street Art Berlin

Musik: White Sea – Ladykiller
5. November 2010

White Sea This FrontierWhite Sea ist das neue Projekt der amerikanischen Sängerin Morgan Kibby. Diese war bis zu ihrer Arbeit mit den französischen Electro-Pop-Projekt M83 eher unter dem Radar mit diversen Soundtrack-Arbeiten und der Band The Romanovs unterwegs, wo sie schon mit ihrer großartigen, an Kate Bush erinnernden Stimme glänzen konnte.
Durch eine gemeinsame Freundin kam der Kontakt zu M83-Kopf Anthony Gonzalez zustande, mit dem sie 2008 das Album „Saturdays=Youth“ aufnahm. Dort war sie am Songwriting beteiligt (u.a. bei der großartigen Single Kim And Jessie) und sang zwei Lieder. Inspiriert von der Arbeit brachte sie sich nach der ausgedehnten Tour selbst die Arbeit mit Produktionssoftware bei und nahm neben ein paar Remixen die This Frontier EP auf.  In den fünf Songs versucht sie sich in verschiedenen Spielarten elektronisch produzierten Pops und verlässt bei Ladykiller erstmals das Sphärische, um uns einen an R’n’B und Girlgroup-Pop erinnernden, eingängigen Song zu bringen.

Die gesamte EP kann hier kostenlos heruntergeladen werden, Ladykiller einzeln hier.

Street Art: Creature Ink
4. November 2010

Street Art Berlin

Dieser seltsame Vogel mit seinem, dem Friedrichshainer eigenen freundlichen Gesichtsausdruck, lebt in der Kinzig-/Ecke Scharnweberstraße. Weitere Werke der Street-Art-Gruppe finden sich in ihrem Blog.

Stadt: Realstadt
4. November 2010

Realstadt Berlin

In was für einer Stadt wollen wir leben? Wie können Stadtplaner, Architekten und Bürger zusammen arbeiten, um die Lebensqualität zu verbessern? Wie kann man auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts reagieren und die Bausünden der Vergangenheit abmildern? Mit Fragen wie diesen will sich die Ausstellung Realstadt. Wünsche als Wirklichkeit noch bis zum 28. November befassen. Es ist sehr beeindruckend, die teilweise riesigen, sehr detaillierten Modelle zu sehen. Und viele der vorgestellten Bauten und Projekte sind sehr interessant. Allerdings ist die Ausstellung ohne Führung und Katalog schwer greifbar, es fehlt der ordnende Überbau. So sieht man hundert zusammenhangslose und mit viel zu wenig Informationen versehene Modelle, die so vor allem für (die zahlreich anwesenden) Architekturstudenten interessant sind.

Realstadt Berlin

So ist der wahre Star der Ausstellung die Location: Die überaus imposante Turbinenhalle im ehemaligen Kraftwerk Mitte.

Realstadt Berlin

Der Eintritt beträgt 4€ (ermäßigt 2€, Schüler + Studenten frei). An jedem Donnerstag gibt es um 18:00 eine kostenlose und anmeldungsfreie Führung.