Stadt: Ausbau der A100

Mit einem Verkehrskonzept wie aus den 60er Jahren wollen Bund und Senat die Berliner Stadtautobahn A100 von Neukölln bis zum Treptower Park verlängern. Statt darauf einzugehen, dass gerade in den Innenstadtbezirken wie Friedrichshain-Kreuzberg immer weniger Wege mit dem Auto gemacht werden, will man eine Blechlawine auf die Kieze rings um das Ostkreuz zurollen lassen, die die dortigen Straßen niemals verarbeiten können. Und niemand weiß, ob und wann die Weiterführung zur Frankfurter und Landsberger Allee kommt.
Modern wäre ein Verkehrskonzept, dass einen ertragbaren Autoverkehr mit dem weiteren Ausbau von ÖPNV, Fahrradspuren und Erleichterungen für Fußgänger kombiniert. Und auch wenn es dringend nötig ist, die Verbindungen zwischen dem Ost- und Westteil der Stadt auszubauen, bringt eine Verlagerung der Nadelöhre um einige Kilometer ostwärts niemanden etwas. Kostet dafür 420 Millionen Euro für 3,2 Kilometer (10% der Kosten muss Berlin tragen).
Weitere gute Argumente gegen den Bau finden sich bei der Bürgerinitiative BISS und beim BUND. Der Protest oben ist in der Pfarrstraße in Lichtenberg zu finden.

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